Shownotes
Wie lässt sich ein Element nachweisen, das noch niemand als reinen Stoff vor sich hat? Diese Folge begleitet Marie Curie von ihren ersten vergleichenden Messungen bis zur Gewinnung einer nahezu reinen Radiumchlorid-Probe.
Das erfährst du:
- Wie Marie mit Elektrometer und piezoelektrischem Quarz die Aktivität verschiedener Stoffe verglich und den Begriff Radioaktivität einführte.
- Warum die ungewöhnlich hohe Aktivität natürlicher Pechblende auf unbekannte Bestandteile hindeutete.
- Wie chemische Trennungen und Spektralanalysen die Entdeckung von Polonium und Radium stützten.
- Welche Rolle Pierre Curie, weitere wissenschaftliche Helfer und industrielle Aufbereitung bei der Forschung spielten.
- Wie aus großen Mengen böhmischer Erzverarbeitungsrückstände nach jahrelanger Reinigung etwa 0,12 Gramm nahezu reines Radiumchlorid entstanden – noch kein metallisches Radium.
- Was das Leuchten der Präparate bedeutete und welche gesundheitlichen Risiken damals erst teilweise erkannt wurden.
Auch der Familienalltag mit Tochter Irène und die Unterstützung durch Pierres Vater Eugène gehören zu dieser Forschungsgeschichte.
Konzept, Recherche und Sprecherin: Dorina Petersen.
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