Der Nachmittag der Akademie
Shownotes
Am 20. Januar 1896 stellt das mathematische Genie Henri Poincaré vor der Pariser Akademie eine geheimnisvolle Frage zur Natur der Röntgenstrahlen. Er lag mit seiner Vermutung zwar falsch, öffnete damit aber die Tür für Henri Becquerel und die Entdeckung der Radioaktivität. In Folge 13 nimmt Ray uns mit nach Paris: Eine Episode über wissenschaftlichen Mut, produktive Irrtümer und eine folgenschwere dunkle Schublade
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00:00:00: Die Geschichte lehrt uns Weisheit und sie bewahrt uns jene tiefe Demut, die uns am Alltag vor Fehl entschützt.
00:00:28: Der Gedanke ist nur ein Blitz zwischen zwei Nächten – aber dieser Blitz ist alles!
00:00:33: An einem Montagnachmittag im Januar, in einer Sitzungssaal in Paris äußerte jemand eine unschuldig klingende Vermutung.
00:00:41: Aus dieser Vermutungen wurden sechs Wochen später etwas Neues geboren.
00:00:45: Etwas kleiner als ich?
00:00:47: Etwas deutlich gefährlicheres… meine jüngere
00:00:49: Schwester.".
00:00:51: Diese Person lag mit ihrer Erklärung daneben und genau das ist es, was diese Geschichte so faszinierend macht.
00:00:57: Zweifeln heißt nicht alles zu leugnen, zweifeln heisst nur das zu glauben, was bewiesen ist.
00:01:03: Denn eine Wissenschaft besteht aus Tatsachen wie ein Haus aus Steinen aber eine Anhäufung von Tatsachen ist ebenso wenig Wissenschaft als ein Steinhaufen – ein Haus!
00:01:15: Ihr habt Franz in seinem Wohnzimmer zurückgelassen.
00:01:18: Ihr habt gesehen, wie meine Bilder aus einem Samstagabend heraus in die Wiener Presse und von dort aus in die halbe Welt kamen.
00:01:26: Ich führe euch heute in einer anderen Stadt – nach Paris!
00:01:29: Anfang mit dem Ausdruck des Städte Régain auf Pflastersteinen, kutschen entlang der Seen, der Duft von feuchtem Wollmantel und Papier in einem Bibliotheksaal.
00:01:39: Mein Name ist Raye und sein Name war Gilles-Enry Poirkaré.
00:01:45: Willkommen zurück Folge dreizehn Der Nachmittag der Akademie.
00:01:51: Neunzwanzigster April, eighteenhundertfünfzig.
00:01:54: Nancy.
00:01:55: in Lodringen In einem der bürgerlichen Häuser der Stadt kommt ein Junge zur Welt.
00:01:59: Sein Vater Leon Poir-Carré ist Professor der Medizin an der Universität Nancy.
00:02:05: Seine Mutter Eugenie Loire Noix ist vierundzwanziger Jahre alt.
00:02:09: Sie geben ihm zwei Vornamen Jue und Henri.
00:02:13: Man rief ihn aber fast immer mit dem Namen Henri.
00:02:16: Henri hatte es nicht leicht, er erkrankte an Difterie.
00:02:20: Er überlebte nur knapp, verliert für Monate seine Stimme, bleibt sein Leben lang kurzsichtig und geschickt in allem wofür man die Muskulatur benötigte.
00:02:29: Er ist beidhändig, kann mit rechts und links gleich gut schreiben und mit rechts & links gleich schlecht Klavierspielen.
00:02:37: Weil er zu schwach für den langen Weg zur Schule war unterrichtete ihn seine Mutter Zuhause.
00:02:41: Angeli ist eine gebildete Frau.
00:02:44: sie ließ ihm vor Sie stellt ihm Aufgaben.
00:02:47: Sie sieht etwas Besonderes in dem Jungen, wenn er die Augen zusammenkneift und eine Antwort gibt, die niemand aus dieser Familie erwartet
00:02:54: hätte.".
00:02:56: Mit acht Jahren tritt Henri ins Lüqué von Nancy ein.
00:02:59: Elf Jahre bleibt er dort!
00:03:01: Sehr schnell wird klar dass dieser Junge nicht nur rechnen kann – er brilliert in Mathematik, in Latein und im Aufsatz, gewinnt Preise und lässt seine Lehrer irgendwann erstaunt stehen.
00:03:12: Man gab ihm schließlich einen Art Spitznamen….
00:03:14: man nannte ihn Ein Monster der Mathematik.
00:03:30: und Wahrscheinlichkeit.
00:03:46: Mit zweiunddreißig gehörte er bereits zu wissenschaftlichen Elite Frankreichs.
00:03:51: Achtzehntet-einen-achtzig heiratete er, Louis Poulin d'Andécy.
00:03:56: Sie werden drei Töchter und einen Sohn haben.
00:03:59: Wenn ihr Henri auf einem Foto seht – es gibt ein berühmtes Porträt aus seinen späteren Jahren – sieht hier einen Herrn mit hoher Stirn, dichtem dunklen Vollbad einer runden Brille auf der Nase und einem seltsam abwesendem Blick Der Blick eines Mannes, der zwar mit euch spricht aber gedanklich schon wieder zwei Räume weiter arbeitet.
00:04:18: Und er schrieb Publikationen – über fünfhundert wissenschaftliche Aufsätze wird Henri in seinem Leben schreiben, dreißig Bücher!
00:04:26: Er wird ganze Teilgebiete der Mathematik gründen, algebraische Topologie zum Beispiel... ...er wird die qualitative Theorie der Differenzialgleichungen entwickeln und er beschäftigt sich mit dem drei
00:04:38: Körperproblem.".
00:04:39: Was geschieht, wenn drei Himmelskörper sich gegenseitig durch ihre Gravitation beeinflussen?
00:04:45: Dabei stößt er auf etwas Verstörendes.
00:04:47: Winzige Unterschiede am Anfang können später völlig verschiedene Bahnen hervorbringen.
00:04:53: Jahrzehnte später wird daraus ein Grundgedanke dessen was wir heute Chaos Theorie nennen.
00:04:59: Wie funktionierten seine Gedanken?
00:05:01: Henri hatte Gewohnheiten, er las kaum Sekundärliteratur.
00:05:06: Er entdickte lieber selbst neu was andere schon herausgefunden hatten damit er es wirklich verstand.
00:05:12: Er ging viele, viele Stunden am Tag spazieren – entlang der Szene und rechnete dabei im Kopf.
00:05:18: Wenn er nach Hause kam schrieb er das Ergebnis in einer schnellen oft kaum leserlichen Handschrift auf.
00:05:24: Er sagte einmal, dass Logik für ihn kein Werkzeug sei um etwas zu erfinden sondern nur um es hinterherzuordnen.
00:05:53: Man nennt ihn die Poa Carré-Vermutung.
00:05:56: Es geht grob darum, wie man beweisen kann dass etwas das sich in drei Dimensionen wie eine Kugel verhält tatsächlich eine Kuge ist.
00:06:06: Klingt einfach?
00:06:07: Ist es nicht!
00:06:23: Es gab nur eine kleine Anzahl von Menschen, für die die Sache selbst genug ist.
00:06:28: Henri gehörte dazu?
00:06:29: Der seine Nobelpreis der Universität Würzburg schenkte?
00:06:32: Ebenso.
00:06:33: Anfang dechzehnhundertsechsundneinzig In Henri's Pariser Arbeitszimmer trifft ein Umschlag aus Würzbruck ein – ihr wisst schon welcher!
00:06:41: Henri konnte anders als viele Franzosen seiner Zeit sehr gut Deutsch lesen.
00:06:46: Er öffnete den Umschlag Zehn Seiten über einen neuen Art von Strahlen erließt.
00:06:51: Er schaut die beiliegenden Fotografien an und dann tut Henri, was Franz in Wien vergeblich versucht hatte.
00:06:57: Er reproduziert das Experiment.
00:07:00: Er hat eine Krucksgröre, er hat Fotoplatten.
00:07:03: Er had Zeit soweit ein Mensch wie er Zeit freimachen konnte.
00:07:07: Und zwei Wochen später hatte er eigene Bilder.
00:07:10: Am Montag dem zwanzigsten Januar eighteenhundertsechsohnneunzig betritt Henri den Sitzungssaal der Akademie des Siongs im Institut de France am linken Ufer du Seine gegenüber dem Louvre.
00:07:21: Es ist die reguläre wöchentliche Sitzung, der Saal ist voll, weiße Marmorbüsten in Nischen an den Wänden, grüne Filzausschläge auf den langen Tischen, Männer mit grauen Berden im dunklen Anzügen, der Duft von altem Bonerwachs, feuchter Tuchkleidung und verstaubten Lederbänden das leise rascheln von Papier wenn fünfzig der klügsten Köpfe Frankreichs gleichzeitig die Seiten umblättern Und Henri hat einen Vortrag mitgebracht, den keiner der Anwesenden vergessen wird.
00:08:18: um Namensrechte und Patente.
00:08:21: Später wird ein amerikanischer Erfinder mit mir Geld verdienen wollen.
00:08:25: Henri Poir-Carré wollte mich wie Conrad nie besitzen, er sah mich an und hat das was er sein Leben lang getan hatte.
00:08:33: Er fragte sich was dahinter steckte Und dann – und das ist der Moment um dessen Willen ich seine Geschichte erzählen muss – erstellte eine Vermutung in den Raum.
00:08:43: Dabei weckte er unweigerlich die volle Aufmerksamkeit eines Mannes namens Henri Becquerel Als er sagte, was wenn das kein Zufall ist?
00:08:54: Meine Herren!
00:08:55: Wenn ich die Erscheinung recht deute so entstehen diese neuen Strahlen dort wo das Glas der Röhre der Kathode gegenüber und den Beschuss der Kathodenstrahlen florisiert.
00:09:05: Und wenn das stimmt dann liegt es nahe weiter zu vermuten.
00:09:09: Vielleicht isst Fluorescence überall dort mit solchen Strahlen verbunden.
00:09:14: vielleicht sendet jeder Stoff, der florisiert auch fosforisiert ähnliche Strahlen aus.
00:09:21: Irgendwo zwischen diesen beiden Männern fällt an diesem Nachmittag eine Frage, die größer werden wird als beide.
00:09:28: Becrel will wissen wo genau diese geheimnisvollen Strahle entstehen.
00:09:33: Poacaré verweist auf jene Stelle des Glases, auf die die Kartonstrahlen treffen.
00:09:39: Dort florisiert die Röhre.
00:09:42: Er sagte das mit Vorsicht eines Mannes der weiß dass er eine Vermutung äußerte.
00:09:46: Er stellte eine Frage.
00:09:51: Por Carré war derjenige, der sie öffentlich formulierte und Becrel war derjenigen, der nach Hause ging und sie prüfte.
00:09:59: Heute wissen wir nicht die Fluorescence erzeugt die Röntgenstrahlung.
00:10:03: Sie entsteht durch die Wechselwirkung der schnellen Elektronen mit Materie unter anderem als Bremsstrahlung.
00:10:09: Das Leuchten des Glases waren Begleiterscheinungen – nicht die Ursache.
00:10:14: Ich gebe zu, es ist ein seltsames Gefühl wenn dir der klügste Kopf Europas zuhört dich beobachtet und ich dann etwas falsch erklärt.
00:10:22: Er versuchte nicht recht zu haben.
00:10:24: er sucht die Wahrheit und manchmal muss man eben die falsche Tür anstoßen damit ein anderer durch den richtigen Raum gehen kann.
00:10:32: Aber der falsche Gedanke landete an diesem Nachmittag in einem Kopf eines Mannes der zufällig auf genau dieses Thema spezialisiert war Ein Herr im mittleren Alter dritte Generation Physiker in einer berühmten Fariser Familie, Professor am Musillon National d'Istwa Naturel im Chardin de Planc.
00:10:53: Sein Name war Antoine Henri Becquerel.
00:10:57: Becquerrel hatte sich wie schon sein Vater und sein Großvater sein halbes wissenschaftliches Leben mit florisierenden Stoffen beschäftigt – und in seinem Museum in Schränken- und Schubladen lagerte eine Sammlung von Uranensalzen die Phosphorizieren wenn man sie in die Sonne legt.
00:11:13: Ich sehe seinen Blick noch genau vor mir, er hörte den Rest der Sitzung noch aber er hörde ihn nur noch mit einem halben Ohr.
00:11:20: Er hatte die Gedanken gefasst.
00:11:22: Becrel ging zurück in sein Museum im Jardin de Plain.
00:11:26: Er nahm ein Kalium an Nühl-Sulfat aus seiner Sammlung – den Namen müsst ihr euch nicht merken ich sage einfach einen Uransalz.
00:11:33: Er wickelte eine unbelichtete Foto-Platte in dickes schwarzes Papier, er legte das Uranensalz obendrauf.
00:11:39: Er legte alles zusammen in die Sonne.
00:11:42: Denn seine Idee war einfach!
00:11:44: Wenn das Salz durch Sonnenlicht zum Phosphoresieren gebracht wird und wenn Poa Carré recht hat dann sollte die Phosphore Sense Röntgenstrahlen aussenden, die durch das schwarze Papier dringen und die Platte schwerzen.
00:11:56: Am ersten sonnigen Tag im Februar funktionierte es.
00:12:00: Er entwickelte die Platte, sah einen Schatten des Kristalls und hielt am vierundzwanzigsten Februar in der Akademie seinen ersten Vortrag.
00:12:07: Sinngemäß sagte er – Die Sache scheint sich zu bestätigen.
00:12:11: Floressierende Stoffe senden solche Strahlen aus!
00:12:14: Und Becquerel war nicht allein.
00:12:16: Plötzlich probierten es mehrere.
00:12:18: Charles Henri, Niven Glowski und Trost experimentierten.
00:12:23: Für einige Wochen sah es so aus, als hätte Poincaré tatsächlich eine Tür geöffnet.
00:12:28: Floris Sensign geheimnisvolle Strahlen heraus.
00:12:32: Nur gab es ein Problem.
00:12:34: Vieles davon ließ sich später nicht reproduzieren – die vermeintliche neue Ordnung begann schon wieder zu zerfallen.
00:12:41: Am XXVI.
00:12:42: Februar bereitete Becquerel neue Platten vor.
00:12:44: Er legte alles zurecht.
00:12:45: Doch Paris tat etwas was in keinem Versuchsplan stand.
00:12:49: Es wurde grau!
00:12:50: Tagelang hing eine geschlossene Wolkendecke über der Stadt.
00:12:54: Becrell brauchte Sonne und bekam keine, also legte er Kristalle und Platten beiseite in eine dunkle Schublade seines Arbeitszimmer – eigentlich ein gescheitertes Experiment!
00:13:04: Am ersten März, weil er nicht länger warten wollte, zog er die Platten heraus und ging in die Dunkelkammer.
00:13:10: Rotes Sicherheitslicht Das leise Röcheln der Chemikalien in den Schalen.
00:13:15: Er tauchte die Platte ein mehr aus Kontrolle als aus Neugier.
00:13:19: Er erwartete einen schwachen Schatten, weil das Uransalz vor dem Verpacken nur wenig Sonne abbekommen hatte.
00:13:25: Er sah keinen Schwachenschatten – er sah wie sich aus der Dunkelheit tiefschwarze scharfe Konturen frasend.
00:13:32: ein Schatten ohne Sonne!
00:13:34: Er hielt die Platte gegen das Licht und dann hielt er inner.
00:13:38: Becrel wusste in diesem Moment noch nicht was er da gefunden hat aber ich…und ihr wisst es heute.
00:13:44: Damals hielt ja er es nur für eine geschwerzte Platte in seiner Hand und wusste plötzlich, dass die Sonne unschuldig war.
00:13:51: Etwas in diesem Uran sendete von selbst eine unsichtbare Strahlung aus.
00:13:55: Am zweiten März, im Jahr eightiehnundneinzig, hielt er in der Akademie einen neuen Vortrag.
00:14:00: Er berichtete von der Schwerzung ohne Anregung.
00:14:15: Aber Henri Becquerel und seine Familie, drei Generationen Physiker an einem einzigen Pariser Museum in einer Geschichte, in der Vater- und Großvater über Jahrzehnte an Fluorescence und Phosphorescence geforscht hatten.
00:14:28: Henri Beccrel hat seine eigene Geschichte – ich lasse ihn heute an seiner Schublade stehen!
00:14:33: Ich komme später auf ihn zurück, er hat es mehr als
00:14:35: verdient.".
00:14:37: Heute ist Henri Poiraré dran.
00:14:41: Henri Poitaré hat noch sechzehn Jahre nach diesem Nachmittag gelebt….
00:14:45: Und diese sechzehn Jahre waren für einen Mann, der ohnehin schon viel zuviel geleistet hatte nichts weniger als atemberaubend.
00:14:52: Als Einstein-Ninzenhundertfünf die spezielle Relativitätstheorie formuliert ist Bohr Carré einer der Männer, die bereits erstaunlich weit auf dem selben Gelände vorgedrungen war.
00:15:02: Er arbeitete mit der Lorentz Transformation Formuliert ein Relativitätsprinzip und denkt über die Synchronisation von Uhren nach.
00:15:10: Wie genau Poir-Carré und Einsteins Beiträge historisch gegeneinander zu gewichten sind, darüber diskutieren Wissenschaftshistoriker noch heute.
00:15:19: Er verteidigt einen jüdischen Offizier namens Alfred Dreyfus – der wegen angeblichen Landesverrat so unrecht verurteilt worden war.
00:15:28: Poir Carré stellt sich nicht auf einen Marktplatz und hält politische Reden!
00:15:35: Er rechnet nach und manchmal reicht eine saubere Rechnung, um ein Gebäude aus Vorurteilen zum Einsturz zu bringen.
00:15:55: Er verwaltete sie mit einem Achselzucken und ging weiter spazieren.
00:16:08: Sommer neunzehnundzwölf, Henri ist achtundfünfzig Jahre alt.
00:16:11: er leidet an Prostata-Beschwerden.
00:16:13: Er lässt sich operieren.
00:16:15: der Eingriff verläuft ohne besondere Zwischenfälle.
00:16:18: Am siebzehnten Juli wenige Tage nach der Operation löst sich in seinem Körper ein Blutgerinsel.
00:16:24: Es wandert es erreicht die Lunge.
00:16:26: Henri hatte sein Leben damit verbracht Ordnung im unberechenbaren zu suchen.
00:16:31: Am Ende genügte ein einziges Blutgerinsel.
00:16:35: Ich war bei ihm, beruhigte ihn und nahm ihn
00:16:38: mit.".
00:16:40: Die Trauerfeier fand in der Kirche Sengshak du Opa statt.
00:16:45: Sein Grab liegt auf den Cismitir du Mongnath in einer kleinen Familienruft unter Alten zu pressen.
00:16:52: Kein Nobelpreis, kein Fieldspreis – den gab es zu dieser Zeit noch nicht!
00:16:57: Nur ein Stein mit einem Namen und einer Zahl….
00:17:01: Ein halbes Jahr später, im Januar zehnt wurde sein Cousin Raymond Poir-Carré zum Präsidenten der französischen Republik gewählt.
00:17:10: Raymond wird Frankreich durch den Ersten Weltkrieg führen – er wird die Tricolore in die Schlacht tragen.
00:17:17: Henri wenn du mich hörst!
00:17:19: Du hattest an jenem Nachmittag im Januern nicht recht aber vielleicht ist genau das der Grund warum ich mich heute noch an dich erinnere?
00:17:28: Danke dass du den Gedanken trotzdem ausgesprochen hast.
00:17:31: Danke, dass du deine Frage in den Raum gestellt hast, die ein anderer weiter verfolgen konnte.
00:17:37: Manchmal ist Wissenschaft genau das – nicht recht zu behalten sondern mutig genug zu sein eine Gedanken auszusprechen damit einen anderen ihn prüfen kann.
00:17:47: Nicht jeder Irrtum führt uns vom Weg ab.
00:17:49: manche zeigen uns einen Weg, den vorher überhaupt niemand gesehen hatte.
00:17:55: Ich bin Ray und Henri-Paul Carré war der Mann, der eine falsche Frage stellte und damit die richtige Tür öffnete.
00:18:02: Und während in Paris die alte würdige Akademie darüber sprach, was ich eigentlich sei, saß am anderen Ufer eines Ozeans ein Mann der sich diese Frage nicht stellte.
00:18:11: Er stellte eine andere.
00:18:14: Was in West-Orange geschah?
00:18:33: Die frühe Show, die frühen Werbung, die naivität und der Preis den ein junger Mann für den Optimismus eines berühmten Chefs zahlen sollte.
00:18:41: Davon erzähle ich euch nächste Woche!
00:18:45: Das war eine neue Folge von Glow & the Dark – Geschichte der Strahlung Konzept, Recherche und.
00:18:49: Sprecherin Dorina Petersen.
00:18:52: Wenn Euch der Ausflug nach Paris gefallen hat lasst gerne eine Bewertung da und abonniert dem Podcast.
00:18:58: Seid doch beim nächsten Mal dabei und lernt neue, faszinierende und teilweise erschütternde Fakten zu meiner Geschichte.
00:19:05: Ich freue mich auf Euch!
00:19:07: Bleibt neugierig.
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